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Etwas mit den Händen schaffen

Andreas Press (2. v.l.)

Baufacharbeiter war nicht Andreas’ Traumberuf. Heute kann er sich nichts anderes mehr vorstellen. Seine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer hat er vorzeitig abgeschlossen. Hier erzählt er von seinen Erfahrungen bei Schäfer III.

Was hast du vor deiner Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer gemacht?

Nach der 11. Klasse bin ich vom Gymnasium an die Fachoberschule gewechselt, danach habe ich eine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht. Nach einer Zeit bei der Bundeswehr und sechs Monaten „Travel & Work“ in Australien wurde ich in ein Nachwuchskräfteprogramm im Einzelhandel aufgenommen. Das lief aber nicht so gut und ich stellte fest, dass der Dienstleistungsbereich doch nicht so mein Ding war. Ich wollte lieber etwas Praktisches arbeiten.

Wie bist du zu Schäfer III. gekommen?

Ich bin in Südhessen aufgewachsen, dort ist Schäfer III. als eingesessenes Familienunternehmen bekannt und hat einen hervorragenden Ruf. Ich habe mich also mit fast 30 Jahren beworben und Herr Hofmann hat mir eine Chance gegeben. Im Nachhinein hat er einmal gesagt, dass er etwas skeptisch war, ob ich die Sache durchhalten würde…

Wie war dein Einstieg bei Schäfer III.?

Schippe in die Hand und los! Im Ernst, ich bin gleich am ersten Tag ins Team aufgenommen worden und konnte voll mitarbeiten. Nicht erst mal gucken, Frühstück holen oder so.

Was gefällt dir so gut an deinem Beruf?

Es ist eine tolle Erfahrung, jeden Tag bei Wind und Wetter draußen zu sein und dabei etwas wachsen zu sehen, das man selbst erschafft. 

Du hast deinen Abschluss vorgezogen - wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich möchte auf jeden Fall auf der praktischen Ebene bleiben. Diese Arbeit macht einfach Spaß. Und gute Fachkräfte werden mit Sicherheit auch in Zukunft gebraucht, da mache ich mir also keine Sorgen.

Kannst du dir eine Karriere bei Schäfer III. vorstellen?

Unbedingt! Wenn man hier Einsatz zeigt und mit Freude und guten Ideen bei der Arbeit ist, kann jeder vorankommen. Die Bezahlung stimmt, es gibt viele Fortbildungsmöglichkeiten und das Betriebsklima ist prima. Das liegt vielleicht daran, dass Schäfer III. ein inhabergeführtes Unternehmen ist und kein Konzern. Hier hat man einen persönlichen Kontakt zum Chef und den meisten der 100 Kollegen im Betrieb. In einem Großunternehmen kommt man über die eigene Abteilung meist gar nicht raus.

Welche Eigenschaften sollte man für einen Beruf am Bau mitbringen?

Man sollte begeisterungsfähig sein und gut mit Menschen umgehen können. Die Arbeit am Bau ist ja immer Teamarbeit. Wenn das Wetter mal ganz elend ist, sollte man sich auch ein bisschen selbst anspornen können und das Ganze sportlich nehmen!

Dein persönlicher Tipp für alle, die sich für eine Ausbildung am Bau interessieren?

Hört nicht auf das, was die anderen reden! Manche Freunde von mir können es bis heute nicht verstehen, dass ich zum Bau gegangen bin. Aber wenn du Spaß daran hast, etwas mit deinen Händen zu schaffen, bist du hier genau richtig.