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Umweltschutz beim Bauen – gute Ideen sind gefragt

Bei der Erweiterung eines Speditionsgeländes im Kreis Groß-Gerau standen Umweltaspekte im Vordergrund. Für Schäfer III. bedeutete dies: Verwendung vorhandenen Materials und flüssigkeitsdichter Betoneinbau nach WHG. Selbstverständlich konnte der Speditionsbetrieb während der Bauarbeiten aufrechterhalten werden.

Kein Bodenaustausch – wenig Verkehr
Bei der Herstellung des Unterbaus für ca. 10.000 m² Verkehrsflächen wurde bewusst darauf verzichtet, ca. 4.000 m³ Boden von der Baustelle abzutransportieren und im Gegenzug ca. 9.000 to Schottertragschichtmaterial anzufahren. Ressourcen im Deponiebereich wurden geschont und die Belastungen für Straßen und Bevölkerung beim Abbau und Transport der Stoffe blieben gering. Für den Auftraggeber ergab sich dazu ein nennenswerter finanzieller Vorteil.

Der anstehende Untergrund, bindiger Oberboden in einer Stärke von 40 cm, wurde unter Zugabe von Zement und Einstellung des optimalen Wassergehaltes nach dem höhengerechten Profilieren des Geländes frostsicher verfestigt. Auf dem Planum wurden Werte deutlich über 150 MN/m² erzielt. Darüber wurde nach einer ca. 10 cm starken Ausgleichsschicht direkt der Oberboden in Asphaltbauweise, als Betonfahrbahn oder mit Stelconplatten fertiggestellt.

Umweltfreundliche Lkw-Waschanlage
Neben den Verkehrsflächen wurde eine ökologisch zu betreibende Waschanlage für Lkw errichtet. Beim Betrieb kann nahezu komplett auf den Verbrauch von Trinkwasser verzichtet werden. Beim Waschvorgang wird Regenwasser und in einer Biokläranlage aufbereitetes Abwasser verwendet. Dank der flüssigkeitsdichten Betondecke nach WHG gelangt kein Schmutzwasser in den Untergrund.

Zum Projekt
Aufgaben: Bauen nach WHG, allgemeiner Tief- und Straßenbau
Bauherr: Hofmann Internationale Spedition GmbH, Biebesheim
Auftragsvolumen: ca. 930.000 Euro